Pyrolyse

Die Pyrolyse von Abfällen ist ein thermisches Behandlungsverfahren, bei dem die Abfälle unter weitgehendem Sauerstoffausschluss behandelt werden. Wegen des Fehlens von Sauerstoff findet hier nicht, wie bei der Abfallverbrennung, eine Durchoxidation der organischen Verbindungen zu Kohlendioxid und Wasser statt, statt dessen bilden sich kurzkettigere Kohlenwasserstoffe. Neben den erwünschten Kohlenwasserstoffverbindungen können sich auch unerwünschte Verbindungen, z. B. Dibenzodioxine oder Dibenzofurane bilden. Die festen Rückstände der Pyrolyse verlassen die Pyrolyseanlage als sog. Pyrolysekoks, der wegen des noch hohen Kohlenstoffgehaltes ohne weitere thermische Behandlung nicht ablagerungsfähig ist.

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